Nachrichten

Kölner Treff: Wahre Verbrechen ‒ Talk mit Experten zur Kriminalität

Jens' Vater Torsten Bleck und der Journalist Wolfgang Kaes sind zu Gast bei Bettina Böttinger in der WDR-Sendung »Kölner Treff« vom 3. Januar 2020. Außerdem dabei sind der Gerichtsmediziner Markus Rothschild, die Rechtspsychologin Sabine Nowara, der Kriminalbeamte Andreas Müller und die Journalistin Sabine Rückert ‒ Experten aus unterschiedlichen Genres, die sich tagtäglich mit wahren Verbrechen befassen.

Die anderthalbstündige Sendung ist komplett in der Mediathek verfügbar: »Wahre Verbrechen | Talk mit Experten zur Kriminalität und dem Vater eines Opfers«

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Beschwerde gegen Einstellung im Fall Jens Bleck abgelehnt

»„Uns fehlt die Sprache für das, was wir heute zu tun haben.“ Pfarrer Siegfried Eckerts Worte aus dem Trauergottesdienst für den unter mysteriösen Umständen verstorbenen Jens Bleck vor sechs Jahren gelten für die Friesdorfer noch heute. Eckert zitierte sie am Donnerstagabend bei einem Gedenkgottesdienst genau fünf Jahre nach dieser Trauerfeier. Schon damals sprach er sich für den Frieden der Eltern und Angehörigen dafür aus, dass „alles in unserer Macht Stehende getan werden muss, um Licht ins Dunkel zu bringen“.« 

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Einladung zum Gedenkgottesdienst und Brief an NRW-Justizminister

Die Initiative lädt sehr herzlich zu der Andacht  für Jens Bleck am 5. Dezember 2019 um 18 Uhr in die Pauluskirche in Friesdorf ein.

Dort wird der Brief an den Justizminister verlesen. Danach liegt er zur Unterschrift aus. 

Die Initiative bittet zudem noch einmal um Spenden: Mit dem Geld soll eine Online-Petition an Herrn Peter Biesenbach, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, finanziert werden. Ziel ist es, mit der Mobilisierung einer größeren Öffentlichkeit zu erreichen, dass die Ermittlungen im Fall Jens Bleck erneut aufgenommen werden.

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Memorial service years after death. Calls for further investigations in the Jens Bleck case

"Six years after the unexplained death of Jens Bleck, Pastor Siegfried Eckert invites you to a memorial service in the Pauluskirche in Friesdorf for Thursday, December 5, starting at 6.30 pm. On this occasion Jan Maresch and Änne von Bülow, the founders of the private initiative Jens Bleck, want to start a new appeal for donations. With the money an on-line Petition aimed at national justice minister Peter Biesenbach is to be financed to roll up the determinations in the case Bleck again.[...]"

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Gedenkgottesdienst und Forderungen nach weiteren Ermittlungen

"Sechs Jahre nach dem bisher unaufgeklärten Tod  von Jens Bleck lädt Pfarrer Siegfried Eckert für Donnerstag, 5. Dezember, ab 18.30 Uhr zu einem Gedenk- und Klagegottesdienst in die Friesdorfer Pauluskirche ein. Bei dieser Gelegenheit wollen Jan Maresch und Änne von Bülow, die Gründer der privaten Initiative Jens Bleck, einen neuen Spendenaufruf starten. Mit dem Geld soll eine Online-Petition an Landesjustizminister Peter Biesenbach finanziert werden, die Ermittlungen im Fall Bleck nochmals aufzurollen.[...]"

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Aktion Weihnachtslicht

"Der Fall erschütterte Friesdorf und ganz Bonn. Auch sechs Jahre später ist die Erinnerung an den jungen Studenten Jens Bleck für viele, die ihn kannten, mit Frust, ja mit Wut verbunden. Denn die Umstände seines Todes wurden nicht aufgeklärt, das Verfahren in diesem Jahr von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Schriftsteller und GA-Redakteur Wolfgang Kaes hat mit seinem neuesten Roman „Endstation“ auch dafür gesorgt, dass die Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten. Am 8. November, auf den Tag sechs Jahre nach Jens Blecks Tod, lasen Kaes und seine Frau Helga in der Friesdorfer Pauluskirche aus dem Buch. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt der Aktion Weihnachtslicht des Bonner General-Anzeigers zugute.

Im Mittelpunkt der Lesung stand das Verhör der Zeugin Jessica am Ort des Geschehens, einer Disco am Rheinufer. Im Roman ist sie eine psychisch labile junge Frau ohne Zukunftsperspektive, die sich sträubt, die wahren Ereignisse zu schildern, obwohl der Kommissar ihre Aussagen als Lügen enttarnt. Eine Szene, die unter die Haut geht, das merkte man dem Publikum an.

Die Kirche war sehr gut gefüllt, und einige Zuhörer hatten im Anschluss Redebedarf. [...]

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Lesung »Endstation« in der Pauluskirche am 8.11.2019

Wolfgang Kaes, GA-Chefreporter, liest gemeinsam mit Helga Kaes aus seinem Ende August erschienenen Roman »Endstation« am Freitag, den 8. November 2019 um 18.30 Uhr in der Pauluskirche. [...]

Wolfgang Kaes, der in den vergangenen 5 Jahren immer wieder mit großen Artikeln im Generalanzeiger aber auch überregional über die so zögerlichen und unvollständigen Ermittlungen der Justizbehörden in dem Fall berichtet hat, hat seine Erfahrungen jetzt in seinem 8. Kriminalroman verarbeitet.

Wir, die Initiative Jens Bleck, sind Wolfgang Kaes für seinen langjährigen Einsatz zur Aufklärung des Todesfalls sehr dankbar und begrüßen gerade auch diese Lesung zugunsten des Weihnachtslichts.

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Wolfgang Kaes veröffentlicht Roman »Endstation«

Roman Wolfgang Kaes hat jetzt bei Rowohlt seinen 8. Kriminalroman veröffentlicht.  Wer den Fall Jens Bleck verfolgt, dem sei die sehr spannende und bewegende Lektüre von "Endstation" empfohlen. Die Besprechung dazu findet sich unter www.general-anzeiger-bonn.de › news › kultur-und-medien

Wolfgang Kaes wird am Montag, den 2. September um 19.30 Uhr im Haus der Bildung in Bonn eine erste Lesung halten. Mehrere weitere folgen in nächster Zeit in Bonn und der Region.

Zum Stand des Verfahren ist leider wenig Entscheidendes zu berichten: Die Staatsanwaltschaft hat im Frühsommer erneut die Ermittlungen eingestellt. Die Eltern haben durch ihren Rechtsanwalt erneut dagegen Beschwerde eingelegt.

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Staatsanwaltschaft Bonn stellt Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Ermittlungen im Todesfall Jens Bleck erneut eingestellt. Das hat Oberstaatsanwalt Robin Faßbender dem Rechtsbeistand der Opferfamilie Bleck mitgeteilt.

Die Staatsanwaltschaft Bonn hat  neben dem Todesfall Niklas Pöhler noch in einem weiteren Fall von tödlich endender Gewalt die Akte geschlossen: Mit Schreiben vom 3. Mai teilte der Leiter der Abteilung Kapitalverbrechen, Oberstaatsanwalt Robin Faßbender, dem Rechtsbeistand der Opferfamilie Bleck die Einstellung der Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlags mit.

Die Begründung klingt wie beim Fall Niklas Pöhler verkürzt so: Wenn Augenzeugen lieber schweigen statt reden, dann kann man eben nichts machen. Zu der Überzeugung, dass man im Todesfall Jens Bleck nichts machen könne, gelangte Faßbender in den vergangenen fünf Jahren schon häufiger. Zuletzt musste die Bonner Ermittlungsbehörde von der vorgesetzten Kölner Generalstaatsanwältin Elisabeth Auchter-Mainz eigens angewiesen werden, die 2016 erneut eingestellten Ermittlungen wieder aufzunehmen und Versäumtes nachzuholen.

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